Rezension zu Hörbuch "Die Grammatik der Rennpferde" von Angelika Jodl, Random House Audio (Gelesen von Martina Gedeck)

 

 

FAKTEN


Titel: "Die Grammatik der Rennpferde"
Autor: Angelika Jodl
Sprecherin: Martina Gedeck
Verlag: Random House Audio
Preis: 12,59 €
Buchformat: Hörbuch
Länge: ca. 7 Std. 56 Min. (Gekürzte Lesung)
CD Anzahl: 6 CDs
Amazonlink zum Hörbuch: hier klicken
Genre: Pferde & Deutschgrammatik
Rezensionsexemplar? Ja. Dieses Buch wurde mir vom Random House Audio Verlag kostenlos als Rezensionsexemplar zugeschickt. Dafür bedanke ich mich ganz herzlich an dieser Stelle! :)
Meine Meinung bleibt selbstverständlich meine eigene.


INHALT



Sally Sturm ist Lehrerin am Institut in München und unterrichtet Deutsch als Fremdsprache. Sie ist im mittleren Alter und lebt für ihren Beruf, jedoch ist sie als Privatperson sehr verklemmt und unsicher. Als sie eines Tages als private Sprachlehrerin einen russischen Ex-Jockey namens Sergey unterrichtet, welcher ein festgefahrenes, gebrochenes Deutsch spricht, wird sie auch gleichzeitig in die Pferdewelt eingeführt, denn Sergey arbeitet auf einem Stall. Von da an erfährt Sally immer mehr über Pferde und langsam auch mehr über Sergeys Vergangenheit. Zwischen den beiden entwickelt sich eine schwer definierbare, voneinander abhängige, Beziehung.



TIPP


Nachdem ich das Hörbuch soeben beendet habe, habe ich die Autorin Angelika Jodl mal gegooglet, und bin auf ihren Blog gestoßen, auf welchem sie erklärt, wie sie darauf kam, Deutschgrammatik mit Rennpferden zu verbinden. Es ist nur ein kurzer Artikel und ich finde ihn auf jedenfall lesenswert, wenn man sich für das Buch interessiert. (hier klicken)





Mein erstes Hörbuch Erlebnis


Dies war das allererste Hörbuch das ich gehört habe, und das Medium hat mir auf jedenfall sehr zugesagt. Vorallem während Busfahrten und beim Spazierengehen habe ich es gehört. Ich war vorher nur mit Hörspielen vertraut, welche ich als Kind sehr gerne angehört hatte. Dabei gefiel mir auch vorallem, dass es verschiedene Stimmen und passende Hintergrundgeräusche gab.
Das alles fällt bei einem Hörbuch weg und man lauscht nur einer einzigen Stimme.
Ich zweifelte vorher daran, wie ich das finden würde. Wenn man ein Buch liest, liest man zwar auch alle Charaktere mit der eigenen inneren Stimme, jedoch irgendwie doch nicht.
Außerdem hängt bei einem Hörbuch natürlich alles davon ab, ob man die Stimme der Sprecherin mag.
Das war bei diesem Hörbuch bei mir auf jedenfall der Fall. Ich empfand die Stimme von Martina Gedeck als sehr angenehem und geerdet. Sie hat den verschiedenen Figuren sehr viel Leben eingehaucht, dadurch dass sie sie sehr unterschiedlich gesprochen hat. Es gab eine große Vielfalt an verschiedenen Akzenten, Dialekten und sogar Sprachen.
Vorallem jedoch die verschiedenen Tonlagen haben die unterschiedlichen Charaktere nochmal stärker voneinander abgegrenzt.



VORWARNUNG


Es ist ein Pferdebuch, egal was andere sagen. Und obwohl das ja schon im Titel angedeutet wird, war ich doch überrascht, wie extrem pferdedominiert es ist. Wenn man keine Pferde mag, sollte man auf jedenfall die Finger davon lassen.




Meine Meinung


Leider habe ich nicht wirklich viel Positives zu berichten, wohingegen ich den Negativ Teil zum Bersten füllen kann. :/



NEGATIVES



Pferde, Pferde und nochmals Pferde

Vorweg: Ich bin kein Pferdefreund. Während alle anderen in der Grundschule von ihren Wochenendausritten schwärmten, konnte ich den ganzen Hype um diese Tiere nie verstehen.
Sie interessieren mich nicht, ich finde sie weder schön noch hässlich und ich kann die Begeisterung für sie einfach nicht nachvollziehen. (Was nicht heißt, dass ich es nicht toll finde, wenn sich jemand für etwas begeistern kann, egal was es ist und ob es mir gefällt oder nicht.)

Das alles ist jedoch relativ problematisch, wenn man sich ein Buch anhört, was sich zu 80% um Pferde dreht. Hauptsächlich Rennpferde, wie ja auch schon der Titel andeutet.
Ich hatte eben gehofft, dass es sich hauptsächlich um die deutsche Grammatik dreht, welche mich sehr interessiert, und dass die Pferde wenn überhaupt nur ein Nebencharakter sind.

Doch leider weit gefehlt. Und es fiel mir wirklich schwer, mich als Nicht-Pferdefreund für die detaillierten Beschreibungen zu begeistern. Es kommen wirklich extrem viele pferdespezifische Begriffe vor.


Schwache Protagonistin Sally

Sally hat mich einfach nur aufgeregt. Ich habe wirklich oft vergessen, dass sie um die 50 ist und nicht noch in die Grundschule geht, so schüchtern und verklemmt sie ist. Sie hat ein wahnsinnig mickriges Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl, lässt einfach alles mit sich machen, sich total ausnutzen und ist viel zu nachgiebig. Viel zu oft konnte ich einfach nur den Kopf über ihr selbstloses Verhalten schütteln. Sie lässt sich zu Dingen überreden wobei ich ihre Intentionen einfach nicht nachvollziehen konnte. Sie ist vollkommen abhängig von der Aufmerksamkeit und jeglicher Zuwendung ihres Kollegen Anselm und stellt sich so extrem in den Hintergrund. Ich fand sie als Charakter so traurig und schwach, sich selbst klein machend, und das hat mich wirklich sehr gestört.
Und auch die Leute mit denen sie sich abgegeben hat kamen mir alle so aufgeblasen und falsch vor, was Sallys Leben nur noch trauriger für mich darstellte, da sie eigentlich niemanden in ihrem Leben hatte, der sich wirklich und ehrlich für sie als Person interessierte oder sie mal aufbaute.
Ihre Schüler stellten sich für mich als die nettesten und dankbarsten Personen in ihrem Leben heraus.
Sally ist auch so langweilig und "daab" (wie man hier in meiner Gegend sagt), ein graues Mäuschen, das niemals in Konfliktsituationen geraten möchte und zum Aufregen selbstlos und aufopferungsvoll ist. Vorallem ist sie das für Menschen, die ihr da vollkommen undankbar sind.
Ihre Kollegin Barbara, die nicht unbedingt gut wegkommt aus Sallys Sicht, fand ich da um einiges interessanter. Sie hatte klare Meinungen, eckte an, und brachte mehr Leben in die Geschichte.
Ich konnte mich einfach kein bisschen mit Sally identifizieren oder sie auch nur irgendwie als Charakter interessant finden. Sie ist mir viel zu nachgiebig und will auf keinen Fall auffallen.
Sie lebte offensichtlich in ihrer eigenen, wissenschaftlichen Welt und war außerhalb davon einfach komplett hilflos.
Das alles fand ich umso besorgniserregender da sie schon "so alt" war, und anscheinend ihr ganzes Leben schon so gelebt hatte. Komplett undurchsetzungsfähig.
Sallys nicht vorhandenes Selbstbewusstsein hat mich wirklich aufgeregt. Sie ist da so verzweifelt und unsicher, dass sie alles an Zuneigung annimmt, was sie bekommen kann, und dafür so absurde Dinge tut, die ihr selbst nichts bringen... argh.
Und ich konnte nur zuhören und mich im Stillen aufregen, dabei hätte ich ihr nur zu gerne mal eine Lektion in Selbstwertgefühl gegeben.
Vorallem hab ich auch Bedenken, dass einige diese Eigenschaften an ihr als sympathisch ansehen, weil sie sich selbst auch so fühlen, was einfach unglaublich schade ist.
Also falls du das hier gerade liest: Du bist vollkommen, genau so wie du in diesem Moment bist. Du brauchst keine andere Person, keinen Titel, nichts anderes, als dich selbst, um vollkommen zu sein.
Sally lässt so viel mit sich machen, ohne jemals auf eine Erklärung zu beharren. Sie lässt sich so leicht abspeisen und ist einfach ein wackeliger Dominiostein.
Und Sally umgibt sich wie gesagt auch nur mit idiotischen Menschen, die ihr nicht gut tun, und die alle innen so hohl sind. Das fällt ihr dann zwar auch irgendwann auf, jedoch hat sie viel zu viel Angst, dass sie irgendwann gar keinen mehr haben könnte, als dass sie diese ihr-nichts-bringenden Menschen mal aus ihrem Leben wirft.
Sally war mir als Lehrerin so viel sympathischer als Privatperson. Leider trat sie zu 80% als hilflose Privatperson auf. Man hätte viel mehr von ihrem Unterricht zeigen sollen.
Denn ehrlich gesagt wirkte das ganze Gerede darum, dass sie so eine gute Lehrerin sei, am Ende ziemlich leer, und auf nichts Wahrem aufgebaut, denn ich als Leser habe ihre "tollen" Fähigkeiten nicht wirklich mitbekommen dürfen.




Nerviger, eigennütziger Sergey (mit katastrophalem Frauendenken)


Natürlich hat die Sprecherin Martina Gedeck Sergey durch ihre tiefere Tonlage, ihren russischen Akzent, und die von der Autorin Angelika Jodl niedergeschriebene, verdrehte Wortstellung, Sergey mehr Leben eingehaucht, doch es ging mir schon bald tierisch auf die Nerven.
Sally's eigentliche Intention, Sergey Deutsch beizubringen und dabei vorallem seine fest verankerten verdrehten Satzkonstruktionen zu verbessern, hat leider überhaupt nichts gebracht. Sergey spricht bis zum Ende ein katastrophales Deutsch. (weshalb ich auch finde, dass das ganze primär ein Pferdebuch ist, da die Grammatik im letzten Drittel einfach in den Hintergrund, bzw. komplett in Vergessenheit gerät.)
Hierbei könnte ich mir vorstellen, dass er einem im Buch nicht so nervig erscheint, da man ihn nicht permanent hört, sondern liest.
Ich empfand ihn, bzw. die Art, in der die Sprecherin ihn gesprochen hat, als sehr anstrengend auf Dauer.
Seinen Gebrauch von umgangssprachlichen Wörtern hat mich oftmals zusammenfahren lassen, da ich mich irgendwie persönlich angegriffen fühlte.
Auch kam er mir sehr unhöflich und selbstbezogen vor. Im Grund interessiert ihn nur eins: Pferde. Und dafür nutzt er Sally so aus, dass er mir einfach nicht sympathisch werden konnte. (auch wenn ich Sally ja auch nicht mochte)
Sergeys Einstellungen zu Frauen die er als "typisch russisch" darstellt konnte ich kein bisschen vertreten. Und auch wenn Sally sie auch bedenklich fand, hat sie sich natürlich nie getraut, ihn da mal ernsthaft zur Rede zu stellen.
Sergey hat so eine veraltete Einstellung zu Frauen und wie sie sich verhalten sollen.. und das schlimmste ist, dass Sally dem auch noch allem entspricht. Jedenfalls zum Großteil.
Daher findet im Buch auch nie eine wirkliche Infragestellung von Sergeys Einstellung statt.
Und seine Pferdebesessenheit wurde mir auch relativ schnell zu viel.



Sally und Sergey: unsymapthisch & unverständlich

Ich fand es auch extrem abstoßend, dass sowohl Sally als auch Sergey so schnell ins Herziehen über andere (vor allem Frauen) kamen. Wiederholt regten sie sich zum Beispiel über Frauen auf, die "zu viel" Make Up trügen.
Sergey nutzt Sally einfach komplett aus, und da sie ja auch wissenschaftlich etwas von ihm will, fühlt sie sich eher selbst schlecht, als dass sie mal sieht, wie leer er ohne sie da stehen würde.
Jedoch passen sie dann doch wieder ganz gut zusammen, da sie sich gegenseitig für ihre eigenen Zwecke ausgenutzt haben.
Sally ist, wie oben deutlich erwähnt, extrem nachtragend, und verzeiht Sergey wirklich alles. Und dadurch, dass sich ihr verherrlichter Kollege dann als selbstsüchtiger, verblödeter, aufgeblasener Verräter herausstellt, wirkt Sergeys Verhalten im Vergleich dazu gar nicht mal so übel.
Dabei sollte Sally sich das nicht bieten lassen, und am besten beide Männer einfach mal hochkannt aus ihrem Leben schmeißen. Aber das würde ja nur zu Unannehmlichkeiten führen, und oh gott.. wo käme sie denn da hin. (*Äffchen Emoji das sich die Augen zuhält*)
Die Inhaltsangaben, bzw. der erste Satz des Hörbuches, spoilert meiner Meinung nach extrem.
"Eine Liebesgeschichte" wird das Buch da genannt. Da ich mir eigentlich überhaupt nicht vorstellen konnte, dass sich da zwischen den beiden irgendwas entwickelt, bis es einen dann ins Gesicht geklatscht wurde, empfand ich das irgendwie als vorweggenommen.
Ich habe den Wechsel auch nicht so wirklich mitbekommen, von Schüler-Lehrer Grammatik Beziehung, zu Lehrer-Schüler Pferde Beziehung, zu Geliebten-Beziehung.
Sie waren plötzlich nackt zusammen im Bett und ich musste nachsehen, ob ich einen Part übersprungen hatte. Sally hat ihn einfach nie als attraktiv beschrieben und plötzlich hat sie so eine tiefe Verbundenheit und Zuneigung zu ihm.
Aber wie oben erwähnt klammert sich Sally ja an jede Zuwendung die sie bekommen kann, also nahm sie wohl was sie kriegen konnte.
Ich empfand es auch als unangenehm, bei den Szenen die letztlich in Sex münden werden, zuzuhören. Einerseits, weil ich mir die beiden Charaktere nicht im sexuellen Umgang miteinander vorstellen wollte, und andererseits weil es wahrscheinlich immer unangenehm ist, wenn man sowas in einem Hörbuch hört, während man Bus fährt, und sich fragt, ob der neben einem das jetzt mithören kann.






Grammatik Anteil fällt flach


Weswegen ich das Hörbuch eigentlich angefragt hatte, war, weil ich mich sehr für Sprachwissenschaften interessiere, und es mir interessant vorstellte, tiefer in die Germanistik abzutauchen. Leider wurde der Anteil, den die Grammatik spielte immer weniger, und existierte zum Schluss fast gar nicht mehr. Das Thema Pferde überspannte alles. (Was auch irgendwo eine Metapher für Sally und Sergeys Verhältnis darstellte. Von ihr ging der Wunsch aus, ihm Grammatik beizubringen, von ihm ging der Wunsch aus, sein Leben mit Pferden zu füllen. Er siegte offensichtlich, dominierte auch ihre Gedanken mit Pferden und vergraulte die Grammatik.)
Als Sally dann ab der Mitte auch noch beginnt, sich mehr für die Pferde zu interessieren, hab ich das Buch fast ganz aufgegeben, da ihr Drang, ihm Grammatik beizubringen, noch mit das Einzige war, was mich interessiert hatte.
Die Grammatik fällt nach und nach einfach komplett in den Hintergrund, und Sally stoppt sich dabei, ihn auch nur zu korrigieren. Sie hört einfach auf damit. Das empfand ich als vollkommen unverständlich und schade.
Im Endeffekt hat Sally auch überhaupt nichts bei Sergeys Deutsch bewirkt oder verbessert, auch wenn es am Ende so dargestellt wird. Deshalb sollte das Buch daher im Vordergrund als Pferdebuch vermarktet werden statt als sprachwissenschaftlich.
Ich hätte wirklich gerne gesehen, wie sie die Fossilierung, wie sie es nennt, aus Sergey austreibt.



Übertriebener, konstruierter Schreibstil

Der Schreibstil ist wirklich gewöhnungsbedürftig und doch habe ich mich innerhalb der fast 8 Stunden nicht wirklich daran gewöhnt. Die Sätze sind zum Bersten vollgestopft mit hochgestochenen Ausdrücken und Redensarten bei denen ich mir sehr oft dachte "Sagt man das wirklich? Sagt das wirklich irgendjemand?" Es hat zwar einerseits den sprachwissenschaftlichen Charakter durch das ganze Buch gezogen, jedoch wirkte es andererseits sehr gewollt und konstruiert.



CD Hänger

Zu allem Übel hatte dann auch noch die CD selbst, bzw. die Tonspur (ich hab es auf dem iPhone angehört) einige Hänger. Diese zogen sich von Anfang bis zum Ende vereinzelt durch und störten doch sehr, da teilweise ganze Sätze unverständlich wurden.


Sonstiges

Die vielen verschiedenen deutschen Dialekte waren zwar interessant, aber die meisten davon haben mich einfach nur abgestoßen, so wie sie von der Sprecherin vorgetragen wurden. Ich bin generell kein großer Fan von starken deutschen unverständlichen Dialekten.



POSITIVES



So, genug aufgeregt. Es gibt zwar leider nicht viel positives zu berichten, aber immerhin habe ich mir diese Geschichte fast 8 Stunden lang angehört, also musste mich ja irgendwas dazu gebracht haben, nicht abzubrechen.




Auch wenn die Sprachwissenschaft zu knapp ausfiel, fand ich es doch sehr interessant, mich tiefer mit dem Deutschen zu beschäftigen. Man denkt als Muttersprachler einfach nicht so tief über Deutsch nach, wenn man nicht Germanistik studiert. Daher fand ich es interessant zu sehen, wie man Deutsch als Fremdsprache lernt.

Es war ungewohnt für mich, ein komplett deutsches Buch zu lesen. Also ein Buch, das nicht aus dem Englischen übersetzt wurde, sondern auf deutsch geschrieben wurde, in Deutschland spielt, und nur so vor deutschem Bewusstsein trieft. (Dialekte, deutsche Redensarten, München, deutsche Nachnamen)

Und auch wenn ich Probleme mit dem Inhalt hatte, hörte ich einfach der Sprecherin sehr gerne zu. Es war einfach schön, ihrer Stimme zu lauschen und sich mit der Geschichte berieseln zu lassen.

Es hatte, trotz allem worüber ich mich aufregte, etwas, das mich davon abhielt, es zu beenden. Es war schön, in die Geschichte einzutauchen, zu wissen, wie sich in dieser kleinen Welt, die in der Geschichte dargestellt wird, alles verhält. Ich konnte gut immer wieder in die Geschichte zurückkehren. Es hatte etwas beruhigendes und außerdem hatte ich das Medium Hörbuch erst entdeckt und war etwas süchtig danach, dass mir jemand vorliest.

Es gefiel mir auch, dass im Buch die Wissenschaftler, die sich als so viel besser als die anderen fühlten, im Grunde als die oberflächlichsten und flachesten aufgedeckt wurden.



FAZIT


Als Taschenbuch hätte ich die Geschichte sicher abgebrochen, da mich einfach zu vieles aufregte. Doch als erstes Hörbuch war ich viel zu fasziniert vom Medium, dass die Geschichte eher in den Hintergrund rückte.
Es ist ein Pferdebuch, und wenn man keine Pferde mag, wie ich, sollte man dieses Buch nicht lesen.





FÜR WEN IST DAS BUCH WAS?


Ich empfehle das Buch all denjenigen, die sich für Pferde, deutsche Grammatik, Ausländer und generell für Sprachwissenschaften interessieren. Man sollte sich aber auf jedenfall für Pferde interessieren, sonst wird man keinen Gefallen daran finden.
Generell kann ich aber leider keine Leseempfehlung aussprechen.



MEINE BEWERTUNG

 

Ich verleihe diesem Buch 1 von 5 Sternen.

 

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